BundesarbeiterInnentage

"Prekär im Leben -Arm im Alter"

"Prekär im Leben -Arm im Alter"

akt akt BundesarbeiterInnentage 2016

Prekär im Leben- Arm im Alter

Nicht umsonst haben wir für unsere ArbeiterInnentage ein solches Motto gewählt. Die Zahl der Rentnerinnen und Rentner, die mit ihrer Rente nicht mehr auskommen, nimmt stetig zu. Die kommenden Generationen werden von Altersarmut noch mehr betroffen sein, als das heute schon der Fall ist. Dabei trifft dieses Schicksal gerade uns – die ArbeiterInnen.

Die Rente reicht nicht mehr zum Leben, sondern nur noch zum Überleben. Wer prekär beschäftigt ist bekommt fast keinen Kredit, findet keine Wohnung, kann sein Leben nicht planen- ganz zu schweigen von einer Familie. Jahrelange prekäre Beschäftigung programmiert quasi so schon die Altersarmut und verfestigt die soziale Schieflage in unserer Gesellschaft.

Damit muss Schluss sein.

Wir fordern eine radikale Umkehr im Rentensystem.

Wir brauchen keine Lebensleistungsrente - wir brauchen eine Erwerbstätigenrente!

Wir brauchen eine Rente, die den Lebensstandard sichert und nicht die Gewinne privater Versicherungen.

Deswegen hat ver.di sich dieses Themas angenommen und wir ArbeiterInnen tragen unseren Teil dazu bei. Wir tragen die ver.di Kampagne mit und geben ihr auch unser Gesicht. Wir stehen für Würde im Alter und Anerkennung der Lebensleistung. Dafür lasst uns einstehen, dafür lasst uns streiten.

Aufklärung ist alles!

Mit der Aktion „Prekär im Leben – Arm im Alter“ haben Arbeiterinnen und Arbeiter aus dem gesamten Bundesgebiet in Potsdam Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass besonders prekäre Arbeit direkt in die Altersarmut führt. Die Aktion, Teil der ver.di-BundesarbeiterInnentage, hat ein erstes Zeichen gesetzt und gezeigt, dass sich viel zu wenig Menschen mit dem Thema Rente und Alterssicherung beschäftigen.