Der 1. Mai einmal anders!

Beim Bezirksarbeiter*innenausschuss Köln–Bonn–Leverkusen wurde die Idee geboren, einen Corso durchzuführen . Die Diskussion ging über Auto, E–Auto bis die Idee kam, einen Rikscha–Corso durchzuführen. Nach weiteren Diskussionen mit der ver.di Geschäftsführung wurde der Gedanken geboren, eine „ Tour der Solidarität“ unter Beteiligung anderer DGB–Gewerkschaften durchzuführen.

So versammelten sich am 1. Mai auf dem Hans–Böckler–Platz Kollegen*innen der ver.di – Arbeiter*innen, der IG BCE, der IG Metall und der NGG. Die 15 Rikschas fuhren dann durch die Kölner Innenstadt zum Kundgebungsplatz  Heumarkt . Dort wurden mit den Verantwortlichen und der Hauptrednerin - der ver.di Landesleiterin Gabi Schmidt - tolle Fotos mit der Rikscha und dem Transparent „Tour der Solidarität“ gemacht, die die Stimmung der Teilnehmer*innen widerspiegelten.

Kolleg*innen mit Transparent "Tour der Solidarität"
© ver.di

Danach fuhr die „Tour der Solidarität“ weiter durch die südlichen Stadtteile, wo sie von Passanten beklatscht wurden. Die „Tour der Solidarität“ endete dann wieder am Hans–Böckler–Platz. 

Die Teilnehmer*innen waren begeistert von der Aktion und hoffen auf eine Wiederholung. Einige Tage später, bei der Streikkundgebung des Einzelhandels, wurde die Idee mit der Rikscha - wie auch im WDR zu sehen war-erfolgreich nachgeahmt 

Mit kollegialen Grüssen 

Günter Fieseler (Vors . Bezirksarbeiter*innenausschuss  Köln–Bonn–Leverkusen)

Gabi Schmidt in Rikscha
© ver.di

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CORONA - Was Beschäftigte jetzt wissen müssen!

Gemeinsam durch die Krise

Das Coronavirus hat unseren Alltag und unser Arbeitsleben völlig auf den Kopf gestellt. Fast eine halbe Million Betriebe haben bereits Kurzarbeit angemeldet. Andere müssen wegen Corona-Krankheitsfällen in der Belegschaft vorübergehend schließen oder sind durch die wirtschaftlichen Folgen erheblich eingeschränkt.

Auf der anderen Seite sind Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, aber auch in der Energieversorgung, der Logistik und einigen anderen Bereichen hohen Belastungen und der Gefahr von Ansteckung ausgesetzt.

In ver.di sind alle diese Menschen vereint. Daher ist in der Gewerkschaft nun Solidarität und Unterstützung gefragt.

Arbeit in Zeiten von Corona

© ver.di de

FAQs rund um das Thema Corona

Was Beschäftigte hierzulande zu Einschränkungen des Alltags und der Arbeit wissen und beachten müssen, findet Ihr hier...

Informationen für Interessenvertretungen

Hier findet Ihr eine Infosammlung zu Beschäftigtenrechten und Mitbestimmung im Ausnahmezustand wegen Covid-19: Zur Eindämmung der Pandemie wurden drastische Maßnahmen eingeleitet, die Beschäftigte aller Branchen stark betreffen. 

Informationen zum Coronavirus und Arbeitsrecht

findet Ihr auch auf der Seite des DGBs. Auch Übersetzungen in Bulgarisch, Englisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Ungarisch und in Tschechisch sind hier eingestellt. 

Für dringende fristwahrende Angelegenheiten (insbesondere Kündigungsschutzklagen) besteht die Möglichkeit, sich direkt beim Arbeitsgericht zu melden. Dies kann schriftlich bei der Rechtsantragstelle der zuständigen Arbeitsgerichte erfolgen. 

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Klausurtagung 05. bis 07. Februar in Brannenburg

SOLIDARISCHE GRÜßE VON DEN BUNDESARBEITER*INNEN

„Wenn unser starker Arm es will, dann stehen alle Räder still…!“

WIR WÜNSCHEN DEN KOLLEG*INNEN DER CHARITE VIEL ERFOLG BEI IHREN TARIFVERHANDLUNGEN

Die Arbeitsschwerpunkte der Klausur – auch in Vorbereitung der im September stattfindenden Arbeiter*innentage – waren die Themen Arbeitszeit und „Arbeiter*innen gegen Rechts“.

Im Zusammenhang mit dem Thema Arbeitszeit, beschäftigte sich der Bundesarbeiter*innenausschuss (BAA) mit verschieden bestehenden tarifvertraglichen Modellen aus unterschiedlichen Branchen, in denen es um die Wahlmöglichkeit Freizeit oder Geld geht.

© ver.di BAA
© ver.di BAA

Um sich dem Thema des erstarkenden Rechtspopulismus zu stellen, haben wir die vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ (www.aufstehen-gegen-rassismus.de) angebotene Schulung genutzt um auf sogenannte Stammtischparolen im Betrieb als auch im öffentlichen Raum besser reagieren und argumentieren zu können.

Am letzten Tag der Klausur hielt die Kollegin Astrid Backmann (DGB) einen Vortrag zur DGB-Kampagne „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“(www.dgb.de/mensch).

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© ver.di BAA
© ver.di BAA
© ver.di BAA

Klausurtagung des neugewählten Bundesarbeiter*innenausschusses (BAA)

vom 3. bis 5. Juni 2019 - Grünheide bei Berlin

Die 30 Mitglieder des BAA und die Gäste, u.a. Christine Behle (ver.di - Mitglied im Bundesvorstand) sowie Frank Werneke (ver.di - designierter Bundesvorsitzer) diskutierten lebhaft über die Zukunftsplanung und Themen, die insbesondere die Gruppe der Arbeiter*innen betreffen.

Schwerpunktthemen des BAA für die kommenden Jahre sind:

  • gesetzliches Mindesteinkommen,
  • Unfaire Arbeitsbedingungen,
  • Arbeitszeit 
  • Internationale Arbeiter*innentage

Ganz besonders haben wir uns über Teilnahme der Kollegen Raymond Ruck und Denis Schnabel von der französichen Gewerkschaft CGT de la Region Grand Est gefreut. Die schon langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem BAA soll weiterhin auf interregionaler und auch internationaler Ebene ausgebaut werden.

© ver.di BAA
© ver.di BAA
© ver.di BAA

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© ver.di BAA
5. BUN­DES­KON­FE­RENZ DER AR­BEI­TER*IN­NEN

"ZU­KUNFTS­GE­RECHT" un­ter die­sem Mot­to fan­d ­die 5. Bun­des­ar­bei­ter*in­nen­kon­fe­renz - im Rah­men der ver­.­di Or­ga­ni­sa­ti­ons­wah­len - auch 2019 wie­der in Ber­lin stat­t. Vom 02. bis 03. Mai 2019 nutz­ten die 130 an­we­sen­den De­le­gier­ten und Gäs­te aus dem ge­sam­ten Bun­des­ge­biet die ge­mein­sa­me Zeit- ne­ben den Ver­pflich­tun­gen die die Or­ga­ni­sa­ti­ons­wah­len mit sich brin­gen - für re­ge Dis­kus­sio­nen und Wis­sens­aus­tausch.

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Petition 12,- € Mindestlohn jetzt umsetzen!

Aktuelle News zum Thema unter:

https://hamburg.verdi.de/themen/nachrichten/++co++274f74d4-7bc5-11e9-9028-525400423e78


Der Arbeiter*innenausschuss von ver.di Hamburg fordert "Butter bei die Fische" und will, dass der gesetzliche Mindestlohn auf 12,- € steigt. Der Vorsitzende des Ausschusses, Olaf Könemann, hat deshalb eine Petition aufgelegt.

Dort heißt es:

Wir fordern, dass es in § 1 (2) MiLoG zukünftig lautet: „Die Höhe des Mindestlohns beträgt ab dem 1. Januar 2021 brutto 12,00 Euro je Zeitstunde.“ Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns im Jahre 2015 war notwendig, um dem um sich greifenden Lohndumping etwas entgegenzusetzen und eine Regelungslücke in der sogenannten Hartz-Gesetzgebung zu schließen. Mit dem Mindestlohngesetz hat der Gesetzgeber eine Lohnuntergrenze für 2015 von 8,50 EURO festgeschrieben. Als der gesetzliche Mindestlohn eingeführt wurde, ist diese Untergrenze aber aus Angst vor negativen Arbeitsmarkteffekten sehr niedrig angesetzt worden Es hat sich gezeigt, dass diese Befürchtungen auch nach drei Jahren Bestandskraft nicht eingetreten sind. Im Gegenteil gab es einen Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen.

Mindestens einen prominenten Unterstützer haben wir schon: Am 30.10. schrieb der Bundesfinanzminister Olaf Scholz in einem Gastbeitrag in der Bild: "Ich finde übrigens, dass 12,- € Mindeslohn angemessen sind."

Wir finden: Großartig, auf geht's! Wann, wenn nicht jetzt?

Denn: Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes war richtig und wir haben lange dafür gekämpft. Seine Einführung im Jahr 2015 hat für 5 Mio. Menschen eine Verbesserung gebracht. Doch es zeigt sich nun, dass 8,50 € nicht zum Leben reichen. Trotz Erwerbstätigkeit den Lebensunterhalt nicht bestreiten zu können bleibt für die Betroffenen Realität. Der Mindestlohn muss weiter entwickelt werden, doch beim gegenwärtigen Tempo erreichen wir die 12,- € in 18 Jahren.

So lange wollen wir nicht warten. Wenn das auch so siehst

unterschreibe hier die Petition!

Aktuelle Infos zum Mindestlohn, zu den Branchenmindeslöhnen, zu den Ausnahmen, die es leider immer noch gibt und zur Arbeit der Mindeslohnkommission gibt es

beim DGB.

 

#WIRSINDMEHR

Gruppenbild ver.di Arbeiterinnen und Arbeiter der regionalen ArbeiterInnentage Nord mit Plakat 'WIRSINDMEHR
© ver.di ArbeiterInnen

WIR ALS ARBEITERINNEN UND ARBEITER IN VER.DI VERURTEILEN NACHDRÜCKLICH DIE RECHTE HETZE GEGEN MITBÜRGERINNEN UND MITBÜRGER - WIE ZULETZT IN CHEMNITZ GESCHEHEN! 

Wir müssen ein klares Zeichen setzen und Gesicht zeigen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus!

Relativieren oder Verharmlosen rechter Gewalttaten und Stimmungsmache hilft nur den Rechtsradikalen.

Alle sind gefordert, auch im Alltag, sei es auf der Straße, am Arbeitsplatz oder in sozialen Netzwerken, ein Zeichen gegen Rechts zu setzen; vor allem als Mitglied in Vereinen oder Organisationen und Gewerkschaften wie verdi.

WIR SIND GEGEN RECHTSEXTREMISMUS, GEWALT, HASS UND HETZE.

WIR STEHEN EIN FÜR FRIEDEN, DEMOKRATIE UND FREIHEIT FÜR ALLE MENSCHEN!

#WIRSINDMEHR

 

 

 

„Wenn sie jetzt ganz unverhohlen
Wieder Nazi-Lieder johlen,
Über Juden Witze machen,
Über Menschenrechte lachen,
Wenn sie dann in lauten Tönen
Saufend ihrer Dummheit frönen,
Denn am Deutschen hinterm Tresen
Muss nun mal die Welt genesen,
Dann steh auf und misch dich ein:
Sage nein!“

 (Aus dem Lied "Sage nein" von Konstantin Wecker)

Gruppenbild der Arbeiterinnen und Arbeiter "Regionale ArbeiterInnentage Süd"" mit Plakat 'WIRSINDMEHR
© ver.di ArbeiterInnen

Wir sind bei den "ArbeiterInnen" weil

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