Petition 12,- € Mindestlohn jetzt umsetzen!


Der Arbeiter*innenausschuss von ver.di Hamburg fordert "Butter bei die Fische" und will, dass der gesetzliche Mindestlohn auf 12,- € steigt. Der Vorsitzende des Ausschusses, Olaf Könemann, hat deshalb eine Petition aufgelegt.

Dort heißt es:

Wir fordern, dass es in § 1 (2) MiLoG zukünftig lautet: „Die Höhe des Mindestlohns beträgt ab dem 1. Januar 2021 brutto 12,00 Euro je Zeitstunde.“ Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns im Jahre 2015 war notwendig, um dem um sich greifenden Lohndumping etwas entgegenzusetzen und eine Regelungslücke in der sogenannten Hartz-Gesetzgebung zu schließen. Mit dem Mindestlohngesetz hat der Gesetzgeber eine Lohnuntergrenze für 2015 von 8,50 EURO festgeschrieben. Als der gesetzliche Mindestlohn eingeführt wurde, ist diese Untergrenze aber aus Angst vor negativen Arbeitsmarkteffekten sehr niedrig angesetzt worden Es hat sich gezeigt, dass diese Befürchtungen auch nach drei Jahren Bestandskraft nicht eingetreten sind. Im Gegenteil gab es einen Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen.

Mindestens einen prominenten Unterstützer haben wir schon: Am 30.10. schrieb der Bundesfinanzminister Olaf Scholz in einem Gastbeitrag in der Bild: "Ich finde übrigens, dass 12,- € Mindeslohn angemessen sind."

Wir finden: Großartig, auf geht's! Wann, wenn nicht jetzt?

Denn: Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes war richtig und wir haben lange dafür gekämpft. Seine Einführung im Jahr 2015 hat für 5 Mio. Menschen eine Verbesserung gebracht. Doch es zeigt sich nun, dass 8,50 € nicht zum Leben reichen. Trotz Erwerbstätigkeit den Lebensunterhalt nicht bestreiten zu können bleibt für die Betroffenen Realität. Der Mindestlohn muss weiter entwickelt werden, doch beim gegenwärtigen Tempo erreichen wir die 12,- € in 18 Jahren.

So lange wollen wir nicht warten. Wenn das auch so siehst

unterschreibe hier die Petition!

Aktuelle Infos zum Mindestlohn, zu den Branchenmindeslöhnen, zu den Ausnahmen, die es leider immer noch gibt und zur Arbeit der Mindeslohnkommission gibt es

beim DGB.

#WIRSINDMEHR

Gruppenbild ver.di Arbeiterinnen und Arbeiter der regionalen ArbeiterInnentage Nord mit Plakat 'WIRSINDMEHR
Foto/Grafik: ver.di ArbeiterInnen

WIR ALS ARBEITERINNEN UND ARBEITER IN VER.DI VERURTEILEN NACHDRÜCKLICH DIE RECHTE HETZE GEGEN MITBÜRGERINNEN UND MITBÜRGER - WIE ZULETZT IN CHEMNITZ GESCHEHEN! 

Wir müssen ein klares Zeichen setzen und Gesicht zeigen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus!

Relativieren oder Verharmlosen rechter Gewalttaten und Stimmungsmache hilft nur den Rechtsradikalen.

Alle sind gefordert, auch im Alltag, sei es auf der Straße, am Arbeitsplatz oder in sozialen Netzwerken, ein Zeichen gegen Rechts zu setzen; vor allem als Mitglied in Vereinen oder Organisationen und Gewerkschaften wie verdi.

WIR SIND GEGEN RECHTSEXTREMISMUS, GEWALT, HASS UND HETZE.

WIR STEHEN EIN FÜR FRIEDEN, DEMOKRATIE UND FREIHEIT FÜR ALLE MENSCHEN!

#WIRSINDMEHR

 

 

 

„Wenn sie jetzt ganz unverhohlen
Wieder Nazi-Lieder johlen,
Über Juden Witze machen,
Über Menschenrechte lachen,
Wenn sie dann in lauten Tönen
Saufend ihrer Dummheit frönen,
Denn am Deutschen hinterm Tresen
Muss nun mal die Welt genesen,
Dann steh auf und misch dich ein:
Sage nein!“

 (Aus dem Lied "Sage nein" von Konstantin Wecker)

Gruppenbild der Arbeiterinnen und Arbeiter "Regionale ArbeiterInnentage Süd"" mit Plakat 'WIRSINDMEHR
Foto/Grafik: ver.di ArbeiterInnen

Wir sind bei den "ArbeiterInnen" weil

ver.di Kampagnen