Seit Jahren entwickelt sich die Gesellschaft in Deutschland immer weiter auseinander. Reiche gewinnen immer mehr dazu und der überwiegende Teil der Gesellschaft wird immer weiter abgehängt.

Diese negative Entwicklung wird von den Menschen wahrgenommen und abgelehnt.

Auch wenn die formalen Bezeichnungen Angestellte und ArbeiterInnen in der gesetzlichen Rentenversicherung oder in einheitlichen Tarifwerken ersetzt wurden, bedeutet dies noch lange nicht, dass damit die Probleme der ArbeiterInnen beseitigt oder eine Gleichbehandlung erreicht wurde. Das Gegenteil ist der Fall.

Ausgehend von eigenen Erfahrungen und den vorliegenden Erkenntnissen, dass 75 Prozent der heute in der Bundesrepublik in Armut und Perspektivlosigkeit lebenden Menschen den einfachen ArbeiterInnen und Facharbeitern zuzuordnen sind, macht es erforderlich, dass wir Arbeiterinnen und Arbeiter unsere Geschicke in die Hand nehmen.

Anstatt sich auf die Solidarität in der Gesellschaft zu besinnen, lassen sich die Menschen von ausgrenzender Rhetorik einnehmen.

Deshalb ist Solidarität unser Leitbild und unser Wert, mit dem wir unsere Ziele gemeinsam in unserer gewerkschaftlichen Solidargemeinschaft verwirklichen wollen!

Leider bietet diese Wahrnehmung aber auch eine willkommene Projektionsfläche für die Argumentationen von Populisten und Fremdenfeinden.

Deshalb verurteilen wir alle populistischen, nationalistischen u. rassistischen Vorstellungen!

Kriege und Fluchtursachen in aller Welt müssen bekämpft werden!

Anstatt Vielfalt in der Gesellschaft, herrscht Einfalt in den Gemütern.

Dagegen stehen wir ein und rufen dazu auf, gemeinsam unsere Forderungen durchzusetzen und damit für eine gerechtere Gesellschaft zu streiten.

 

Ansprechpartner/-innen

ver.di Kampagnen